Die wichtigsten Fragen rund um den Kaminofenkauf

Probleme mit schwarzen Scheiben, Rauchgeruch im Wohnzimmer, Qualm im Feuerraum oder Schwierigkeiten das Holz anzuzünden, liegen oft an der Bedienung. Hier einige Tipps:

  • Nur trockenes Holz mit einer Restfeuchte unter 20% verwenden. Frisch geschlagenes Holz muss mindestens 2 Jahre abgelagert werden. Bei der Lagerung sollte das Holz keinen Kontakt zum Boden haben (Paletten etc. benutzen). Der Lagerort sollte luftig, trocken und sonnig sein. Von oben das Holz gegen Regen schützen.
  • Beim Aufheizen alle Luftöffner des Ofens auf Stellung „Auf“. Hierzu unbedingt die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten. Die ersten 5-10 Minuten kann man die Tür des Ofens angelehnt lassen, um das Feuer in Gang zu bringen.
  • Hat der Ofen ein Drosselrohr auf die Stellung des Griffs achten. Der Hebel muss in Flussrichtung des Rohres stehen.
  • Zum Anzünden Anmachholz (Tanne oder Fichte) und Kaminanzünder verwenden. Kein Zeitungspapier nehmen (Druckerschwärze). 2-3 (kleine bis mittlere) Holzscheite luftdurchlässig stapeln. Darauf die Anzünder platzieren. Oben darauf auch luftdurchlässig das Anmachholz legen. Dann anzünden. Es ist wichtig schnell eine hohe Temperatur im Feuerraum zu erreichen.
  • Beim Nachlegen grundsätzlich warten bis das Holz soweit runtergebrannt ist, dass nur noch Glut vorhanden ist. Ansonsten entweicht Rauch und es entsteht eine Geruchsbelästigung. Beim Nachlegen die Tür langsam öffnen (Sogeffekt).
  • Kein behandeltes Holz, Zeitschriften, Hausmüll u.ä. verfeuern.
  • Auf die richtige Holzmenge achten, bei einer zu geringen Holzmenge wird die Scheibe schwarz. Auch hierzu die Bedienungsanleitung beachten.
  • Nur im Fachhandel beim Ofenbauer kaufen. Nur er hat die Kompetenz die örtlichen Gegebenheiten zu beurteilen und eine fachgerechte Ausführung durchzuführen. Es ist die Feuersicherheit zu überprüfen und es muss sichergestellt werden, dass keine gefährlichen Gase in den Wohnraum entweichen.